Interview

Auszug aus den Engelberger Nachrichten Juni 2006

 

A huifä Leit sägid, äs seig ä chlei äs komisches Hobby

Wie alles begann

Vor vielen Jahren habe sein Grossvater mit der Erforschung des Geschlechtes der Hurschler begonnen. Er forschte zwei Generationen zurück, allerdings nur seine eigene Linie. Eines Tages ging er an seinen geschichtsinteressierten Enkel Remi an:  "Dui  Meigi, ich ha da eppis gfundä !"  Der Grossvater brachte das Thema Ahnenforschung näher. Als dann sein Grossvater starb, übergab die Grossmutter sämtliche Unterlagen Remi, da sie diese bei ihm in den besten Händen wusste. Remi erkannte sehr bald, weshalb sein Grossvater nicht weiter zurückforschte: Er erhielt einmal die Auskunft, dass sämtliche Bücher und Akten des Kloster Engelberg, die ihm weiterhelfen können, verbrannt seien. Dem war allerdings nicht so.

 

Eintauchen in eine andere Welt

Wie interessant und faszinierend die Ergebnisse seiner Spurensuche auch sind: Remi Hurschler hat wiederholt gemerkt, dass viele über die Geschehnisse von früher gar nicht reden wollen, da dies alte Wunden aufreissen würden. Hier ist sehr viel Taktgefühl gefragt. Ein Dilemma: Auf der einen Seite ist hier der wissbegierige Forscher, auf der  anderen Seite Leute, die auf eine schmerzliche Vergangenheit zurückblicken müssen. Wird diese wieder bewusst gemacht, und werden tragische Ereignisse wieder thematisiert, sei dies ein sehr emotionaler Moment, der auch ihm schwer zu schaffen machte, so Hurschler.

Natürlich bin ich immer noch auf der Suche nach Unterlagen und Geschichten die im Zusammenhang mit der Familie Hurschler sind. Wenn Sie etwas wissen zögern Sie nicht mit mir Kontakt aufzunehmen 

 

 

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Geändert am: 13. August 2006