Vorstellen von Personen
Hier werden in unregelmässigen Abständen Personen vorgestellt welche im Stammbaum auftreten

Mit diesem Hinweis fing die Suche an
In der Rubrik Familienchronik / Hurschler in Nidwalden. Wurde ein Waldbruder Balthasar Hurschler erwähnt. Im Nidwaldner Kalender von 1948 wird dem Balthasar einen Bericht gewidmet. Ein Heimet in Ennetmoos heisst heute noch Bruderhaus. Im Jahre 1669 erbat ein Konvertit aus Zürich die Erlaubnis bei Balthasar wohnen zu dürfen. die beiden wollten ob dem Drachenloch eine Kapelle so wie eine Klause erbauen. Vom Wochenrat erhielten sie die Genehmigung Almosen zu sammeln zur Anschaffung eines Glöckleins. Aus dem Hinterbergwald wurde Ihnen das Holz geschenkt um Kalk zu brennen. Leider kam der Plan nie zur Ausführung da Balthasar am 30.10. 1669 starb.

Im Weiler St.Jakob in der Gemeinde Ennetmoos fand ich das Heimet Bruderhaus. Unweit von diesem Heimet ist der Bruderstein unter welchem der Eremit im Sommer gehaust haben soll. Im Laufe der Urbanisierung wurde das Land vor dem Bruderstein geebnet. Heute ist der Eingang in die Höhle zugeschüttet. Es ist nur noch der obere Teil des Bruderstein sichtbar.


Auszug aus dem Buch „Engelbergs Geschichte“
1712, 7.August
Grosskellner P. Justus Straumeyer berichtet über das Gefecht wie folgt:
Unterdessen sind die Berner von Görschnin hinab in alle Ohrten geruckt und haben sich aller Ohrten sechen lassen, ein Teil vom Leiterlin, ein Teil gegen der Benzenrüti, ein Teil durch das Sperellmatlin in das Scheiterbiel. Durch den Scheiterbiel hinab haben sie zwei gantze Käss mit Fleiss getröhlet und auch vom selbigen Ohrt einen Unterwaldner in das Herz mustott geschossen. Worauf unser Schmidt ein Stuklin ob dem Rain unter ein Cupelin Berner abgelassen und 3 Berner erleget. Hans Jacob Hurschler im Küebos hat auch ein Berner glücklich erschossen und ein Unterwaldner erlegte ein Berner. mann vermeinet, es werden etwann 6 Berner tott bliben sein, deren aller Bluoth.....
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1774 / 10.
Sept. |
Ein
gewaltiges Erdbeben erschüttert das Tal und hält fast 14 Tage an. Koch
und Metzger Joachim Zniderist, seit 40 Jahren im Kloster tätig, will aus
der Küche ins Freie fliehen und wird von einem abstürzenden Kamin tödlich
getroffen. Floridus Hurschler aus dem Strumpfloch wird beim Wildheuen von
herabfallenden Steinen getötet. Zahlreiche Gebäude werden beschädigt. |
Die Genannte Person, Floridus Hurschler, konnte im Stammbau eingeordnet werden
1802, den 27. Herbstmonat fiel im Grafenort ein 6jähriges Kind, das über einen schlechten Leiternsteg hinüber ging, ins Aawasser und wurde eine lange Strecke, sechs Matten weit, fortgerissen. Die übrigen Kinder schrien um Hilfe und die Mutter eilte und befahl ihr Kind dem Schutz Marias und versprach eine Wallfahrt. Hier kam ein Bauersmann, Franz Hurschler, der Mutter zuvor, hob das Kind, das wie tot an einem Steine hing, heraus. Nach zwei Stunden kam es wieder zu sich und ward unverletzt und gesund befunden. Zeugen: Niklaus Amstutz, Vater, Katharina, die Mutter und Franz Hurschler. Am 30. des Monats ist die ganze Familie in Rickenbach um zu danken.
Diese Fensterscheibe stellt das Wappen des Melchior Hurschler des Rates zu Stans 1665 dar. Auf der Seite Hurschler in Nidwalden ist ein Melchior Hurschler aufgeführt. Dieser Melchior Hurschler lebte in Ennetmoos und wurde 100 Jährig. Er starb am 20.3.1674. Auch wird erwähnt das ein Jost H. Hurschler 1638 zu "Landleuth Nidwalden" angenommen wird.

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Geändert am: 27. Januar 2004